Futter umstellen bei Katzen: So gelingt der Wechsel
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Lesezeit: ca. 5 Minuten · Zuletzt aktualisiert: September 2026
Kurz gesagt: Stell das Futter deiner Katze schrittweise über sieben bis zehn Tage um, bei empfindlichen Katzen über vierzehn Tage. Mische dazu täglich etwas mehr neues Futter unter das gewohnte, bis nur noch das neue im Napf liegt. Ein plötzlicher Wechsel ist der häufigste Grund, warum Katzen nach einer Umstellung weichen Kot haben oder das neue Futter verweigern.
Warum reagieren Katzen empfindlich auf neues Futter?
Zwei Gründe kommen zusammen. Der Darm einer Katze stellt sich auf das ein, was sie regelmäßig frisst; eine neue Zusammensetzung braucht einige Tage, bis sich die Verdauung angepasst hat. Und viele Katzen sind bei Unbekanntem vorsichtig: Sie orientieren sich stark am Geruch und bevorzugen, was sie kennen. Eine langsame Umstellung nimmt beides auf.
Wie sieht ein Umstellungsplan aus?
| Tag | Gewohntes Futter | Neues Futter |
|---|---|---|
| 1 bis 2 | 75 % | 25 % |
| 3 bis 4 | 50 % | 50 % |
| 5 bis 6 | 25 % | 75 % |
| ab Tag 7 | – | 100 % |
Bei empfindlichen Katzen verdoppelst du jede Stufe, also jeweils vier Tage. Füttere in dieser Zeit zu den gewohnten Zeiten und in der gewohnten Menge. Nassfutter servierst du am besten zimmerwarm; gut durchmischt fällt es der Katze schwerer, nur das Gewohnte herauszupicken.
Was sollte ich während der Umstellung beobachten?
Achte auf drei Dinge: die Beschaffenheit und Häufigkeit des Kots, den Appetit und ob die Katze sich erbricht. Schreib kurz auf, was dir auffällt. Veränderungen, die sich über Tage entwickeln, übersieht man sonst leicht.
Wird der Kot weicher, geh eine Stufe zurück und bleib dort zwei bis drei Tage, bevor du weitermachst. Leicht weicherer Kot in den ersten Tagen ist häufig und kein Grund zur Sorge, solange die Katze munter ist und normal frisst.
Was tun, wenn die Katze das neue Futter nicht frisst?
Lass sie nicht hungern, um sie zum neuen Futter zu bringen. Katzen dürfen nicht über längere Zeit fasten; das kann gesundheitlich gefährlich werden. Geh stattdessen zurück zu einem Anteil, den sie annimmt, und steigere langsamer. Etwas Anwärmen auf Körpertemperatur verstärkt den Geruch und hilft manchen Katzen. Frisst deine Katze länger als einen Tag gar nichts, sprich mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.
Wann sollte ich zur Tierärztin?
Bei diesen Anzeichen solltest du die Umstellung unterbrechen und tierärztlichen Rat einholen:
- Durchfall, der länger als ein bis zwei Tage anhält
- Blut im Kot oder im Erbrochenen
- mehrmaliges Erbrechen
- deine Katze wirkt matt oder zieht sich zurück
- sie frisst länger als einen Tag nicht
Bei Kitten, älteren Katzen und Katzen mit Vorerkrankungen gilt: lieber früher fragen. Wenn deine Katze ein Futter wegen einer Erkrankung bekommt, stell es nur nach Absprache mit der Tierarztpraxis um.
Was sollte ich sonst beachten?
- Nicht in unruhigen Zeiten umstellen, etwa während eines Umzugs, nach einer Operation oder wenn neue Tiere ins Haus kommen.
- Nur eine Sache auf einmal ändern. Wer Futter, Napf und Fütterungszeiten gleichzeitig wechselt, weiß später nicht, was die Katze stört.
- Bei Wechsel von Trocken- auf Nassfutter die Menge nach Energie berechnen, nicht nach Gramm. Nassfutter enthält viel Wasser; die Katze braucht deshalb eine deutlich größere Menge, trinkt dafür aber weniger. Die passende Menge zeigt dir unser Futterrechner.
- Ein Futter mit wenigen Zutaten erleichtert die Beobachtung. Wenn nur eine Fleischsorte im Napf liegt, lässt sich besser erkennen, worauf deine Katze reagiert.
Und wenn ich auf luawalt umstelle?
Beide Sorten enthalten nur Huhn als Fleisch. Ein Wechsel zwischen GesundeBasis und BauchWohl ist deshalb kleiner als der von einem anderen Futter. Den Umstellungsplan empfehlen wir trotzdem, bei jedem Futterwechsel. Wie viele Beutel deine Katze am Tag braucht, steht auf der Packung.
Zusammenfassung: Sieben bis zehn Tage, bei empfindlichen Katzen vierzehn. Jeden Tag etwas mehr neues Futter, beobachten, bei weichem Kot eine Stufe zurück. Nie hungern lassen, und bei anhaltendem Durchfall, Blut, wiederholtem Erbrechen oder Appetitlosigkeit zur Tierärztin.
Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung.
Nur eine Fleischsorte je Futter, jede Zutat mit Menge auf der Packung. Die erste Charge kommt Ende 2026, der Verkauf startet Anfang 2027.
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